Das
English Chamber Orchestra ist ein Kammerorchester, das in London beheimatet ist.
Es hat seine Wurzeln im
Goldsbrough Orchestra, das 1948 von Lawrence Leonard und Arnold Goldsbrough gegründet wurde. Seinen aktuellen Namen nahm das Orchester 1960 an, als es sein Programm erstmals über die Barockmusik hinaus erweiterte. Das Repertoire wird durch die Größe der Gruppe begrenzt, die ziemlich konstant etwa beim Umfang eines Orchesters aus der Zeit
Mozarts blieb.
Wenig später ging es eine enge Zusammenarbeit mit dem Aldeburgh Festival ein, wo es die Premieren von
Benjamin Brittens
A Midsummer Night's Dream,
Owen Wingrave,
Curlew River und anderer Werke aufführte. Britten dirigierte das Orchester bei verschiedenen Anlässen und machte eine Reihe von Schallplattenaufnahmen mit ihm.
Zu dieser Zeit hatte das Orchester keinen festen Dirigenten, sondern arbeitete mit einer Reihe von Gastdirigenten zusammen, u.a. mit
Raymond Leppard,
Colin Davis und
Daniel Barenboim. 1985 wurde
Jeffrey Tate zum ersten Chefdirigenten des Ensembles berufen.
Im Jahr 2000 wurde Ralf Gothóni zum Chefdirigenten ernannt.
Das Orchester arbeitete mit dem südafrikanischen Vokalensemble
Ladysmith Black Mambazo bei dessen Album
No Boundaries im Januar 2005 zusammen.